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Die wichtigsten Daten Bertha von Suttners in einer kurzen Zusammenfassung
Am 9. Juni 1843 in Prag als Gräfin Bertha Sophia Kinsky von Chinic und Tettau geboren verbrachte sie ihre Kinder- und Jugendjahre in Österreich - erstklassige Ausbildung durch Privatlehrer - vor allem Sprachen: Französisch - Italienisch und Englisch beherrschte sie in Wort und Schrift - überdurchschnittliche Literaturkenntnisse , sowie sorgfältige Ausbildung am Klavier und im Gesang.

Durch finanzielle Probleme bedingt Antritt eines Arbeitsverhältnisses im Hause des Baron Suttner als Erzieherin. Der jüngste Sohn des Hauses, Baron Arthur Gundaccar von Suttner verliebte sich in die Erzieherin. Nach Entdeckung der Beziehung durch die Mutter des Barons empfiehlt diese Bertha das Haus zu verlassen. Arthur hätte nach dem Willen der Eltern eine Diplomatenlaufbahn ergreifen sollen und standesgemäß heiraten.

Eine Annonce führte zu einer neuen Beschäftigung nach Paris, als Sekretärin und Hausaufsicht bei - Alfred Nobel. Beide verstanden sich sofort blendend - doch die Briefe Arthurs aus Wien bewirkten eine Rückkehr nach einer Woche.

Da die Eltern gegen eine Heirat waren, heirateten die Beiden am 12. Juni 1876 heimlich und brachen sofort aufgrund einer Einladung der Fürstin von Mingrelien (Georgien) nach dem Kaukasus auf.
In den folgenden neun Jahren lebten sie als Emigranten - hatten jedoch ihre ersten Erfolge als Schriftsteller und Journalisten.

Nach ihrer Rückkehr nach Österreich, wo sie mit Freude von den Familien aufgenommen wurden widmeten sich beide der Arbeit für die Friedensbewegung. Bertha von Suttner schrieb 1889 den Roman der ihr weltweite Anerkennung brachte: DIE WAFFEN NIEDER!

Der weitere Weg: Vorarbeiten und Teilnahme an Friedenskonferenzen, Gründung von Friedensgesellschaften in Deutschland, Italien und
Ungarn.
Als Journalistin Teilnahme an interparlamentarischen Konferenzen. Weltweit agierte sie für die Friedensbewegungen durch Vortragsreisen mit enormen Publikumserfolgen, 4.000 bis 5.000 Personen waren dabei keine Seltenheit!

1902 stirbt im Dezember ihr Mann - Arthur. Von diesem Schicksalsschlag erholte sie sich nicht mehr - die jahrzehntelange unermüdliche Arbeit zehrt immer mehr an ihren Kräften. Durch finanzielle Probleme der Familie Suttner verliert sie zuletzt auch ihren Wohnsitz im Schloss Harmannsdorf und zieht in den ersten Wiener Gemeindebezirk, in die Zedlitzgasse.

1905 - genau gesagt am 10. Dezember 1905 - wurde sie von der Verleihung des Friedensnobelpreises verständigt, einen Preis den sie in vielen Gesprächen mit ihrem Freund, Alfred Nobel, für die Friedensarbeit auf der Welt erwirkte.
Am 16. April 1906 erhielt sie feierlich in Christiania (Oslo) im Storthing die Urkunde und den Preis überreicht.

Schreiben und Vortragsreisen kennzeichnen ihre letzten Lebensjahre. Am 21. Juni 1914 stirbt sie an ihrer schweren Erkrankung - Magenkrebs .
Sieben Tage später wird der Thronfolger in Sarajewo erschossen - und kurze Zeit später begann all das, was Bertha von Suttner mit ihrem Lebenswerk verhindern wollte - ein schrecklicher Krieg ! Europa versank in Blut und Tränen.

 

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